Viele Photovoltaikanlagen in Völklingen liefern weniger Strom als möglich – oft, ohne dass es den Betreibern auffällt. Häufige Ursache sind Verschmutzungen durch Staub, Pollen oder Vogelkot, die das Sonnenlicht teilweise abschirmen und so die Leistung der Module mindern. Mit dem Frühjahr ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die eigene Anlage zu überprüfen.
Photovoltaik spielt auch in Völklingen eine wichtige Rolle für die lokale Energieversorgung: Rund 1.250 Anlagen auf privaten und gewerblichen Dächern bringen zusammen eine Leistung von etwa 25.000 kWp und leisten damit einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende vor Ort.
Neben dem weiteren Ausbau rückt zunehmend auch der effiziente Betrieb bestehender Anlagen in den Fokus. Denn obwohl Solaranlagen als wartungsarm gelten, sind sie dauerhaft Umwelteinflüssen ausgesetzt.
„Schon eine dünne Schmutzschicht kann die Stromproduktion messbar reduzieren – das wird oft unterschätzt“, sagt Dieter Harbusch, Geschäftsführer der Energie-Dienstleistung Völklingen GmbH. „Viele Anlagen laufen über Jahre zuverlässig, ohne dass sie regelmäßig überprüft werden“, so Harbusch weiter.
Besonders anfällig sind Anlagen mit geringer Dachneigung oder in Bereichen mit erhöhter Staubbelastung. Erste Hinweise auf Verschmutzungen lassen sich häufig bereits durch eine Sichtprüfung vom Boden aus erkennen. Bei stärkeren Ablagerungen sollte die Reinigung aus Sicherheitsgründen durch Fachbetriebe erfolgen.
Mit Blick auf die kommenden sonnenreichen Monate empfiehlt sich daher ein Frühjahrs-Check: Wer seine Anlage regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf reinigen lässt, sichert langfristig den Stromertrag und vermeidet Leistungseinbußen.
Gleichzeitig zeigt sich: Moderne Photovoltaikanlagen arbeiten heute deutlich effizienter als ältere Systeme und können auch unter weniger optimalen Bedingungen mehr Energie aus der Sonneneinstrahlung gewinnen.
Weitere Informationen zur Photovoltaik gibt es unter: https://my-stadtwerk.de/photovoltaik